Mittwoch, 22. November 2017

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Der ESV Rosslau 51 wurde im Jahr 1951 unter dem Namen BSG Lok Roßlau gegründet. Zunächst gab es die Abteilung Kegeln. Später kamen die Abteilungen Handball, Fußball, Schach, Badminton und Gymnastik hinzu. Erster Vorsitzender war Kurt Lehmann. Nach seinem Tode übernahm Jürgen Treumann bis zum Jahr 2003 den Vorsitz, den er bis zu seinem Ableben ausübte. Seit dieser Zeit leitet Hannes Prignitz den Verein.

Für die erste Spitzenleistung der Kegler sorgte Ursula Nauert (jetzt Schilling und die Mutter einer unserer Leistungsträger der 1. Herrenmannschaft, Bernd Lahn). Sie wurde mit der Nationalmannschaft der DDR im Jahr 1958 in München Europapokalsieger. Die Mannschaft spielte damals einen neuen Damen - Weltrekord. Bester männlicher Kegler dieser Zeit war Rudi Möritz. Er spielte in der Eisenbahner-Auswahl.

Durch ihn kam ein denkwürdiges Spiel zustande. In einem Dreiher - Turnier war die BSG Lok Roßlau Gastgeber von Rapid Bukarest und der Eisenbahner - Auswahl des Bezirkes Magdeburg. Dieses Spiel konnte Roßlau sensationell gewinnen.

In der langjährigen Geschichte des Vereins wurde immer ein großer Wert auf die Nachwuchsarbeit gelegt. Unter der Obhut ihres Übungsleiters Wolfgang Schulze wurde der Jegendliche Lothar Wezorke im Jahr 1967 DDR-Meister. Heiko Schulze erkämpfte sich diesen Titel 1976 in der Kinderklasse. Bei den DDR - Meisterschaften ein Jahr später in Zwickau belegten drei Kinder des Vereins die Plätze 3, 4 und 6.

Mit Wolfgang Schulze stellte der Verein von 1992 bis 1997 den Präsidenten des Keglerbundes Sachsen-Anhalt.

Zu den größten Erfolgen des Vereins nach der deutschen Einheit gehören sicherlich die Siege der I.Herrenmannschaft. Nach mehrmaligen Titelgewinn der Sachsen-Anhalt-Liga spielen unsere Jungs in der 2. Bundesliga Ost-Herren classic.